Sicherheitstipps...

…für junge Fahrer, deren Eltern und Freunde


Tipps für junge Fahrer

  • Fahre immer nüchtern: Trink’ keinen Alkohol und konsumiere keine Drogen, wenn Du noch fahren willst!
  • Falls niemand auf der Party auf Alkohol verzichten und den Rest Eurer Gruppe heimfahren möchte: Nehmt ein Taxi – es ist immer günstiger als ein Unfall.
  • Spiele während der Autofahrt nicht an Deinem Handy herum.
  • Lass Dich von übermütigen Freunden im Auto nicht beim Fahren ablenken.
  • Wenn Du nachts heimfährst und müde wirst, halte an und mach’ einen 15-minütigen Kurz-Schlaf.
  • Fahre nie schneller als Du darfst – auch das kann schon zu viel sein – und drossle das Tempo bei Dunkelheit, Regen, Schnee oder Nebel zusätzlich.
  • Warte Dein Fahrzeug regelmäßig (Reifendruck, Profil, etc…prüfen und gegebenenfalls anpassen).
  • Trage immer Sicherheitsgurte und sieh zu, dass auch Deine Mitfahrer Sicherheitsgurte tragen. Er ist der Lebensretter Nummer 1.


Tipps für die Eltern von jungen Fahrern

  • In der Schweiz: Falls Sie ihr Kind bei den Lernfahrten begleiten wollen, erkundigen Sie sich über den aktuellen Stand der Verkehrsregeln und darüber, was Fahrschüler heute lernen. Evtl. dürfen Sie bei einer Fahrstunde mit dem Fahrlehrer mitfahren oder nehmen Sie selbst eine Fahrstunde.
  • In Deutschland: Nutzen Sie die Möglichkeit des begleiteten Fahrens und geben Sie Ihre Erfahrungen weiter.
  • Sensibilisieren Sie junge Autofahrer für die besonderen Risiken von Alkohol und Geschwindigkeit sowie für das Risiko von Nachtfahrten insbesondere dann, wenn mehrere Junge im Auto sind und die Gefahr der Gruppendynamik groß ist.


Tipps für Freunde

  • Das Auto ist keine Disco. Lenkt den Fahrer nicht ab: Keine laute Musik, kein Gejohle, kein Anstacheln, etc.
  • Fahre nicht mit, wenn Du dem Fahrstil eines Freundes nicht vertraust oder der Freund nicht fahrtüchtig ist.
  • Mach Deinen Freund darauf aufmerksam, wenn Du seinen Fahrstil unangemessen findest.


Tipps für das richtige Auto für junge Fahrer

  • Das Auto muss immer in einem technisch einwandfreien Zustand sein.
  • Achte beim Kauf lieber auf die vorhandene Sicherheitsausstattung als auf Leistung. Nur neuere Fahrzeuge – nicht älter als 10 Jahre – haben bspw. stabile Fahrgastzellen, Airbags, Fahrerassistenzsysteme wie ABS, ESP, etc..
  • Das Altauto, bei dem eine Beule keine Rolle mehr spielt, taugt nicht als Erstauto: Seine Sicherheit ist für die gefährdeten Fahranfänger viel zu schlecht.


…für ältere Fahrer und deren Umfeld


Tipps für die Generation 50+

  • Machen Sie sich frühzeitig Gedanken zu Ihrer Mobilität und wie Sie diese bis ins hohe Alter aufrecht erhalten können.
  • Achten Sie auf Ihre geistige und körperliche Fitness und erhöhen Sie dadurch die Sicherheit im Straßenverkehr.
  • Bringen Sie mit Sehtests und regelmäßigen Checks beim Arzt  in Erfahrung, ob Sie noch fit für die Straße sind.
  • Seien Sie ehrlich zu sich selbst und bringen Sie andere nicht wegen egoistischer Motive in Gefahr.
  • Informieren Sie sich bei der Einnahme von Medikamenten bei Ihrem Arzt, inwiefern diese Ihre Fahrfähigkeit beeinträchtigen.
  • Kaufen Sie ein Ihrem Alter angepasstes Fahrzeug, in dem Sie einen guten Überblick über die Straße haben.
  • Lassen Sie sich ein neues Fahrzeug und die Fahrerassistenzsysteme, die eingebaut sind, genau erklären.
  • Erkundigen Sie sich vor der Fahrt über die Fahrtroute und bedienen Sie das Navigationssystem nur im geparkten Auto.
  • Fahren sie nicht bei Müdigkeit und lassen Sie bei Müdigkeit tagsüber abklären, ob Sie unter Schlafapnoe leiden. Solche kurzen Atemstillstände können zu Sekundenschlaf führen.
  • Fahren Sie nicht mit getönten Brillengläsern oder Scheiben in der Nacht.
  • Halten Sie Brille und Scheibe stets sauber, um die altersbedingt abnehmende Sehfähigkeit und Blendempfindlichkeit zu kompensieren.
  • Schalten Sie beim Rangieren und Rückwärtsfahren Radio und Lüfter aus, damit Sie die Rückfahrsensoren besser hören können.


Tipps für Kinder von Senioren

  • Suchen Sie frühzeitig das Gespräch mit Ihren Eltern und reden Sie mit Ihnen über alternative Möglichkeiten der Mobilität für den Fall, dass die Fahrfähigkeit eingeschränkt oder nicht mehr gegeben ist.
  • Ermutigen Sie Ihre Eltern, andere Formen der Mobilität früh und parallel zum Autofahren kennen zu lernen.
  • Weisen Sie Ihre Eltern auf aktuelle (geänderte) Verkehrsvorschriften hin.
  • Fahren Sie bei problematischen oder neuen Strecken ein paar Mal mit, üben Sie mit ihnen.


Tipps für das Umfeld

  • Signalisieren Sie dem älteren Fahrer, wenn Sie sich nicht mehr wohlfühlen bei seinem Fahrstil und begründen Sie dies.
  • Bieten Sie an, selbst zu fahren, wenn Sie fitter sind als Ihr Kollege oder Freund.


Das richtige Auto im Alter hat

  • ein automatisches Getriebe
  • bequeme Ein- und Aussteigemöglichkeiten
  • Einparkhilfe
  • eine gute Rundumsicht
  • Fahrerassistenzsysteme wie Bremsassistent, adaptiver Tempomat, Totwinkelassistent etc.

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DEKRA e.V.
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Friedhelm Schwicker
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